Die Ergebnisse ... Homepage London-Marathon
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| London, 13. April 2003: Paula
Radcliffe läuft Fabel-Weltrekord und verbesserte in London ihren Weltrekord um 2 Minuten.
Ebenfalls am Start: ein Rieber Road Runner Mit dem Vorstoß in eine neue Dimension des Marathonlaufs avancierte die Britin Paula Radcliffe in London zur größten Läuferin aller Zeiten über die 42,195 Kilometer lange Distanz. Die 29 Jahre alte 10.000-Meter-Europameisterin steigerte mit Hilfe von zwei männlichen Tempomachern bei idealen Bedingungen ihre exakt ein halbes Jahr zuvor in Chicago aufstellte hochkarätige Bestmarke von 2:17:18 Stunden auf die Fabelzeit von 2:15:25.
"Alle sagten, London sei kein schneller Kurs.
Dass das nicht stimmt, habe ich schon letztes Jahr bewiesen",
meinte die blonde Britin, die von Hunderttausenden von Zuschauern
entlang der Strecke zum Erfolg getragen wurde. |
Erstmals waren Männer auf Wunsch der britischen
10.000-m-Europameisterin als Begleiter im Frauen-Rennen erlaubt. Sie
durften nach Weisung des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF jedoch keine
Getränke reichen und keinen Windschatten bieten.
"Es war ein bisschen windig. Aber der Wind stärkte mir eher den Rücken, als dass er mir ins Gesicht blies", meinte Paula Radcliffe, mit rund 2,5 Millionen Dollar Jahresgage neben Sprint-Star Marion Jones (USA) bestverdienende Leichtathletin der Gegenwart. Auf der ersten Streckenhälfte lief sie eine Minute Vorsprung heraus. Dann drehte die Halbmarathon-Weltmeisterin von 2000 und 2001 richtig auf. Schnellster der rund 35.000 Finisher, die unter den 41.500 Gestarteten das Ziel erreichten, war Weltrekordler und Olympiasieger Gezaghegne Abera aus Äthiopien, doch seine Siegerzeit von 2:07:56 Stunden verblasste gegenüber der Leistung von Paula Radcliffe. Abera verfehlte um 2:18 Minuten den Weltrekord der Männer, den Khalid Khannouchi (USA) vor einem Jahr in London aufgestellt hatte. In der ersten Hälfte noch auf Rekordtempo, wandelte sich der Männerlauf zu einem taktischen Rennen.
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Am Ende handelte es sich um eine der knappste
Marathon-Entscheidungen aller Zeiten. Der Sieg wurde erst auf den letzten
400 Metern unter einer Gruppe aus sieben Läufern ausgemacht. Den ersten
und den siebten trennten lediglich sieben Sekunden. Bitter für den mit
Abera zeitgleichen Italiener Stafano Baldini, dass er erst auf dem
Zielstrich vom Äthiopier abgefangen wurde.
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